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Fruchtzucker in Cola und Limo macht DickFruchtzucker, der Erfrischungsgetränke schön süß macht, fördert vermutlich Übergewicht. US-amerikanische Wissenschaftler machen dafür das Süßungsmittel HCFS (high fructose corn syrup) verantwortlich.Der fruchtzuckerhaltige Sirup wird aus Mais gewonnen und ist kostengünstiger sowie süßer als herkömmlicher Zucker. In den USA ist HFCS heute das einzige kalorische Süßungsmittel, das zum Süßen von Softdrinks eingesetzt wird. Auch Backwaren und Milchprodukte schmecken damit süß. Der jährliche Pro-Kopf-Verzehr von HCFS stieg in den USA in den letzten 30 Jahren von 0,3 auf mehr als 30 Kilogramm. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass parallel dazu die Anzahl übergewichtiger Amerikaner zunahm.
Fruchtzucker wird im Gegensatz zu Glucose (Traubenzucker) insulinunabhängig verstoffwechselt. Insulin hemmt über zentralnervöse Reize die Nahrungsaufnahme und verstärkt die Freisetzung des Sättigungshormons Leptin aus dem Fettgewebe. Bei HFCS entfällt die von Insulin ausgelöste Sättigung. In größeren Mengen fördert Fructose zudem die Fettsynthese. Deshalb vermuten die Forscher, dass eine hohe HFCS-Aufnahme zu Übergewicht führt.Um dem wachsenden Übergewicht zu begegnen, fordern sie, den Anteil von HFCS in Getränken zu verringern oder durch kalorienfreie Alternativen zu ersetzen. Noch verwenden europäischer Hersteller HFCS nur in geringen Mengen. Da er aber billiger als Zucker ist, wird sich sein Einsatz vermutlich auch hierzulande in Zukunft ausweiten. Quelle: Bray, G.A. Nielsen, S. J. Popkin, B. M.: Consumption of high-fructose corn syrup in beverages may play a role in the epidemic of obesity. In: Am J Clin Nutr 79: 537-43, 2004 Insulin aus weißen BlutkörperchenForscher finden neuen Ansatz für die Behandlung von DiabetesEin internationales Forscherteam hat weiße Blutkörperchen dazu gebracht, Insulin zu produzieren. Mit diesem viel versprechenden Ansatz könnten einmal Patienten mit Diabetes vom Typ 1 behandelt werden. Die Zuckerkranken würden dabei Infusionen dieser Blutzellen erhalten. Da dazu das Eigenblut der Patienten verwendet werden kann, sind Abwehrreaktionen so gut wie ausgeschlossen. Die Wissenschaftler um Bernat Soria vom Institut für Bioingenieurwesen in Alicante (Spanien) haben das Verfahren bereits erfolgreich an Mäusen getestet. Über ihre Untersuchungen berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist (2. April, S. 16). Die Forscher regten die weißen Blutkörperchen zur Insulinproduktion an, indem sie sie bestimmten körpereigenen Botenstoffen aussetzten. Diese Substanzen lösen auch die Umwandlung einer embryonalen Stammzelle in eine insulinproduzierende Zelle, eine so genannte Beta-Zelle, aus. Die weißen Blutkörperchen, die Soria und seine Kollegen in ihrer Studie an Mäusen verwendeten, können im Gegensatz zu embryonalen Stammzellen aus einfachen Blutproben gewonnen werden. Ob die Methode aber überhaupt auf den Menschen übertragbar ist, muss jedoch erst durch weitere Tests überprüft werden. Typ 1-Diabetes bricht aus, wenn das Immunsystem die insulinproduzierenden Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört. Es gibt Ansätze, die Krankheit durch die Transplantation von Beta-Zellen von Spendern zu therapieren. Verläuft diese erfolgreich, bleiben den Patienten die lästigen Blutzuckerkontrollen und Insulinspritzen erspart. Sie müssen aber ihr Leben lang Medikamente, so genannte Immunsuppressoren, einnehmen, damit ihr Körper die fremden Zellen nicht abstößt. Bisher wurden allerdings nur 500 Patienten auf diese Weise behandelt. Da das Angebot an Spenderzellen rar ist, versuchen Wissenschaftler schon seit längerem, aus menschlichen embryonalen Stammzellen insulinproduzierende Beta-Zellen für Transplantationen herzustellen. Das wären jedoch ebenfalls körperfremde Zellen, denn sonst müsste der Arzt jedem Patienten individuell Stammzellen entnehmen. Weil das heute aber nicht problemlos möglich ist, wären die so behandelten Diabetiker deshalb ebenfalls auf Immunsuppressoren angewiesen. Eine Verwendung von Zellen, die direkt aus dem Blut der Patienten gewonnen werden können, wäre daher ein deutlicher Fortschritt. ddp/wissenschaft.de - Sonja Huhndorf Quelle: Roche Diagnostics Diabetes: So sind Diabetiker fit für das AutoUm so sicher wie möglich zu fahren, sollten Diabetiker folgende Tipps der Neue Apotheken Illustrierte/Gesundheit vom 15. Juni 2003 beherzigen:
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